Dienstag, 1. August 2017

Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkassen zur Brille

So sieht´s aus:
Am 16. Februar 2017 hat der Deutsche Bundestag eine Änderung im sogenannte Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz beschlossen. Diese Änderung besagt, dass die gesetzlichen Krankenkassen in bestimmten Fällen wieder einen finanziellen Zuschuss zur Brille dazu geben. Diese Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer und war bald in fast jeder Tageszeitung zu lesen - eine Sensation, denn schon 2003 war die Brille zur Privatleistung geworden. Die Freude über diese Gesetzesänderung wurde in der Presse so gefeiert, dass die Voraussetzungen für die Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkassen in den Hintergrund geraten ist. Daher möchten wir an dieser Stelle für Durchblick sorgen.

Es war einmal:

Bisher konnten Versicherte nur eine Zuzahlung für eine Brille bekommen, wenn sie unter 18 Jahre alt waren, eine sogenannte Einäugigkeit hatten (das bedeutet, dass ein Auge trotz bestmöglicher Korrektion eine maximale Sehleistung von 20% erreicht) oder eine Sehbehinderung nach WHO 1 (beide Augen erreichen trotz bestmöglicher Korrektion eine Sehleistung von maximal 30%) vorliegt. In diesen Fällen konnte der Augenarzt ein Rezept ausstellen, welches beim Kauf einer neuen Brille bei der Krankenkasse abgerechnet werden konnte. Die Zuzahlung erfolgte je nach Verordnung und im Rahmen der Festbetragstabelle der Krankenkassen. Bei speziellen Sehhilfen, wie etwa Spezialbrillen, Spezialkontaklinsen oder einer speziellen vergrößernden Sehhilfe, musste ein Kostenvoranschlag zur Genehmigung bei den Krankenkassen eingereicht werden um die Kostenübernahme zu garantieren.

Das ist neu:
Seit dem die Gesetzesänderung im April 2017 in Kraft getreten ist, bekommen nun auch Versicherte mit hohen Glasstärken eine Zuzahlung von den gesetzlichen Krankenkassen. Im Detail heißt es, dass Versicherte mit Fern-Fehlsichtigkeiten über +/- 6,0 dpt (also ab +/- 6,25 dpt) oder einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) über 4,0 dpt (also ab 4,25 dpt) den Zuschuss im Rahmen der Festbetragstabelle bekommen können. Für die Abrechnung von Kontaktlinsen muss eine Fehlsichtigkeit ab +/- 8,0 dpt vorliegen.

Das Problem:

Die gesetzlichen Krankenkassen akzeptieren zur Abrechnung ausschließlich Augenarztrezepte, die den oben genannten Regelungen entsprechen. Das heißt es muss zwingend ein Arztrezept vorliegen, damit der Zuschuss von der Krankenkasse geltend gemacht werden kann. Der Zuschuss ist ein Festbetrag und richtet sich nach der Art der Verordnung und der notwendigen Brillenstärke. Im Moment sind es ca. 15-20 Euro pro Brillenglas, die gezahlt werden. Allerdings muss davon noch die Rezeptgebühr von mindestens 5 Euro gegengerechnet werden (diese entfällt, falls Sie bei Ihrer Krankenkasse von der Zuzahlung befreit sind und dies auch nachweisen können).

Wie wir damit umgehen:
In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass es sowohl auf Seiten der Augenärzte, Krankenkassen, Augenoptiker und Versicherten immer wieder zu Unsicherheiten kommt was, wann, wie abgerechnet werden kann. Daher haben wir von Barth Optik beschlossen, natürlich alle Rezepte anzunehmen und an die Abrechnungsstelle weiter zu leiten. Da wir in diesem Moment leider noch keine Garantie dafür haben, dass die Krankenkassen das Rezept anerkennen und den angesetzten Betrag übernehmen, berechnen wir unseren Kunden vorerst den kompletten Privatpreis ohne Krankenkassenzuschuss. Parallel dazu durchläuft das Rezept den normalen Abrechnungsprozess. Kann dieses bei den Kassen anstandslos abgerechnet werden, zahlen wir den erstatteten Betrag an unsere Kunden in bar aus. Auch wenn diese Vorgehensweise im Moment ein wenig umständlich ist, so ist es doch gleichzeitig die einzige Variante damit jeder zu dem kommt was ihm zusteht.

Noch Fragen?
 Falls Sie dazu weitere Fragen haben, erreichen Sie uns montags bis freitags 8.30 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr unter 037204 3647 oder per Mail an kontakt@barthoptik.de.

Freitag, 26. Mai 2017

Sonnenbrillengläser - was es alles gibt...

In diesem Video, erzählen Euch Denise und Sarah alles über Sonnenbrillengläser.

Mittwoch, 19. April 2017

Brillen - Trend - Holzdesign

Lidia dunkelgrau - schwarz/aquamarine/rot

Damenbrille Lidia ist eine Kunststoffbrille aus unserer aktuellen enny-Kollektion 2016/17. Das trendige Modell kommt im beliebten Holz-Design daher. Die Form im Cat-Eye-Look hat sich zu einer begehrten Brillenform in der Damenwelt etabliert, da hier der Oberrahmen perfekt den Schwung der Augenbrauen betont. Das Modell ist eine Materialmix- Kombination aus bequemen, sogleich robustem Kunststoffmaterial und Metallbügeln. Die Bügel besitzen Federscharniere für die nötige Stabilität.
Lidia braun -
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Muster an den Bügelaußenseiten sind reliefartige Erhebungen die ebenfalls an Holzmaserungen erinnern.
Das Farbspektrum reicht hier von auffällig, mehrfarbig über klassisches Schwarz bis zum edlen Graubraun. Alle 3 Farbvarianten haben eine fein gebürstete Front in Holzoptik.
Die Brille für Damen ist, in ihrer Gestalt, eine einzigartige Brille, in 3 Farbausführungen, die unterschiedlicher vom Typ her nicht sein könnten.




Donnerstag, 16. März 2017

Sonnenbrillentrend 2017

Denise und Sarah zeigen Euch die aktuellen Sonnenbrillentrends!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Panto... und der Trend geht weiter

Wer hätte es gedacht? - Nachdem sich in den letzten Jahren die großen Brillenformen immer wieder durchgesetzt haben, löst nun die kleinere, rundliche Pantoform den Trend der Riesenbrillen ab. Schon seit Sommer 2016 hält sich der Trend konstant und geht in die Verlängerung!
 Carlo braun, Modell D622-1, Farbe Braun
Unisexbrille Carlo braun

Auch die Brillenmaterialien konzentrieren sich nicht mehr strikt auf das altbewährte, robuste Kunststoffmodell. Immer mehr leichte, filligrane Metallkompositionen, dünnere Kunststoffmaterialien oder auch zunehmend der Materialmix, kommen im Pantolook daher.
Die Rahmen wirken zarter und drücken mehr Eleganz aus.
 Tom Tailor 60405, Modell 60405-350, Farbe Türkis
Tom Tailor Damenbrille - Dünner Federstahlrahmen in Pantoform

Am Anfang waren es überwiegend Korrektionsfassungen in Pantoform, die auf Nasen vieler Damen zu sehen waren. Mittlerweile kommen mehr und mehr Sonnenbrillen mit Pantoform in die Läden.
Wobei hier der Trend nicht nur Panto ist, sondern generell in den 80-ern landet.
Bei Sonnenbrillen ist nach wie vor alles cool, was in Pilotenform, Cateye- oder Clubmaster Design erscheint.
 Liebeskind Sonnenbrille 10435, Modell 10435-772, Farbe Braun
Liebeskind Sonnenbrille - Clubmaster Design
 Tom Tailor Sonnenbrille 63504, Modell 63504-428, Farbe Schwarz
Tom Tailor Sonnenbrille - Materialmix

 S. Oliver Sonnenbrille 98665, Modell 98665-774, Farbe Braun
s.Oliver Sonnenbrille - blau havanna
 S. Oliver Sonnenbrille 98688, Modell 98688-300, Farbe Dunkelrot
s.Oliver Sonnenbrille - Materialmix

Mittwoch, 29. Juni 2016

Die Panto Brille ist wieder da!

Pantobrillen Kunststoff - Holzoptik, robust
Eigentlich war sie immer schon da, denn diese Brillenform schreibt Geschichte! In den 20-er Jahren eroberte die Pantobrille die Herzen der Streberfraktion und war damals schon, in intellektuellen Kreisen das Markenzeichen. Doktoren, Künstler, Anwälte, sprich alle studierten Leute trugen diese Brille.             Später um die 60-er Jahre kam ein Hype der Pantobrille in Amerika auf. Hauptsächlich Herren nahmen sich der Kultbrille an. In jener Zeit waren die exzentrischen Brillenfassungen aus Schildpatt. Ein Naturrohstoff der aus den Hornschuppen des Panzers von Meeresschildkröten gewonnen wurde.   Allerdings wurde diese Gewinnung von Naturhorn, aufgrund der vom Aussterben bedrohten Tierart, in den 70-er Jahren verboten. Nach diesem Verbot wird bis in die heutige Zeit der umweltschonende Rohstoff Celluloseacetat verwendet.                                                                                           Die Brille mit Wiedererkennungswert gibt es aber nicht nur in Kunststoff! 

Pantobrillen Metall - dünn, filigran, flexibel
Filigrane Metallgestelle, oder Materialkombinationen aus Metall-Kunststoff-Mix erhöhen die Bandbreite der Auswahl. Als Markenzeichen steht hier die runde, oberhalb etwas abgeflachte Form im Vordergrund. Selbst bei der Farbwahl sind kaum Grenzen gesetzt. Die Pantobrille steht fast jeder Gesichtsform, vor allem aber Menschen mit ovaler oder rechteckiger Gesichtsform. Ebenso steht die Pantoform hervorragend Personen mit abfallenden Augenbrauen. Fast jeder Prominente besitzt eine Panto und sei es als Sonnenbrille! Fakt ist: Was Promis tragen ist Kult! Also nix wie los und Pantobrille shoppen, wir hätten da so einiges anzubieten.




Pantobrillen Kunststoff - Vintage Style, trendig, super bequem

 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Tageslinsen für Pollenzeit

Die Freude über warmes Sommerwetter ist groß. Wir erfreuen uns an satten grünen Wiesen und leuchtend gelben Feldern wenn dazu die Sonne lacht. Aber was dem Einen Freud, ist des Anderen Leid! Denn gerade jetzt ist Hochsaison für den Pollenflug. Allerlei Gräser, verschiedene Laubbäume oder auch nur der blühende Raps, können den bekannten, allergischen „Heuschnupfen“ auslösen. Allergiker leiden jetzt oft unter tränenden oder juckenden Augen. Die Nase krabbelt und Niesattacken sorgen für reichlich Tränenüberschuß und matschige Augen! Für Heuschnupfengeplagte beginnt nun eine harte Zeit. Wenn man als Kontaktlinsenträger eine Pollenallergie hat, kann dies wahrlich eine hohe Belastung darstellen. In dieser Zeit können die Augen so jucken und tränen, dass die Kontaktlinsen als unangenehm empfunden werden. Hier empfiehlt sich eine Linsenpause. In dieser linsenfreien Zeit können die Augen zur Linderung des Juckreizes gekühlt werden. Wenn man Träger von Monatslinsen ist, kann es ratsam sein für diese Zeit auf Tageskontaktlinsen umzusteigen. Man hat nach Bedarf immer frische Kontaktlinsen! Es ist keine aufwendige Reinigung erforderlich. Beim Entfernen wird die Linse samt Pollenstaub gleich entsorgt. Eintageskontaktlinsen sind damit die idealen Linsen für Pollenallergiker.