Freitag, 28. August 2009

Rahmenlos – Freund oder Feind?

Diesmal geht es um die Brille ohne Rahmen, auch Randlosbrille oder Bohrbrille genannt. Bohrbrille kommt daher, weil die Gläser gebohrt, und durch Schraubenverbindung an ihren Rahmen gehalten werden. Wir beantworten heute die meist gestellte Frage unserer Kunden.
Wie sieht es eigentlich mit der Stabilität aus? Pro und Contra der rahmenlosen Brille.






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Die Gläser haben die von den Bügeln übertragene Kräfte voll aufzunehmen. Sie werden dabei stark auf Biegung beansprucht, darum sind rahmenlose Brillen weniger stabil. Sie sind aber die leichteste und unauffälligste Variante, deswegen ist die Bohrbrille als schicke Zweitbrille zu empfehlen. Bei dieser Brille sind Glasarten wie selbsttönende Gläser wegen ihrer Spödigkeit eher ungeeignet. Sie können leichter reißen oder zu Bruch beim Bohren führen. Sehr gut dagegen sind Gläser aus dünnerem Material mit Brechungsindex ab 1,6 wegen hoher Elastizität zu verarbeiten. Die Größe der Glasform der gewählten Fassung spielt zusätzlich eine Rolle für die Randdicke der zu bohrenden Gläser. Die Gläser brauchen eine Mindestranddicke um der Bohrung und später der Schraubenverbindung Stand zu halten. Bei Plusgläsern sollte die Fassung nicht zu groß gewählt werden, bei Minusgläsern dagegen nicht zu klein, wobei die größere Beachtung im Plusstärkenbereich liegt.
Die Rahmenlose Brille sollte auch in regelmäßigen Abständen nachgezogen werden, da sich mit der Zeit mal ein Schräubchen lockern kann. Das Reinigen der Brille entfernt auch nach einiger Zeit den UV-Kleber, der als Sicherung auf den Muttern dient.
Dieser wird beim Brillencheck mit erneuert. Das ist bei Barth Optik und brille-kaufen.de natürlich kostenlos!

Martina