Dienstag, 31. August 2010

Geniale Handwerksleistung

Wenn Sie sich Ihre neue Brille ausgewählt haben, würden Sie diese vielleicht am liebsten sofort mitnehmen und aufsetzen. Schade, ein paar Tage dauert es noch. Was in der Zwischenzeit alles passiert, möchte ich heute erklären.

Sieben Augenoptiker bearbeiten hier mit viel handwerklichem Geschick und großem Feingefühl alle Brillen.
hier von links Mandy Groß, Konstanze Ranft, Thomas Kolda, Anett Schmidt,  Anett Winter, Martina Schumann, Sandra Hempel war zum Fototermin leider nicht da.

Sandra Hempel und Anett Winter erfassen zuerst den Auftrag und bestellen die Gläser beim Glashersteller, z.B. Zeiss. Die exakten Stärken, das Glasmaterial mit der Vergütung und die Glasgröße werden dazu angegeben. Ein paar Tage später treffen Ihre Gläser in Lichtenstein ein. Die gelieferten Rohgläser werden zu den entsprechenden Aufträgen sortiert.

Anett Winter packt aus.
Konstanze Ranft am Schleifautomaten

Der optische Mittelpunkt wird mit einem Messgerät angezeichnet. Dieser muss dann so in Ihrer neuen Brille justiert werden, dass Sie genau durch diesen blicken können. Mit einem Tracer wird die Form der Fassung abgetastet, diese Daten werden an den computergesteuerten Schleifautomaten gesendet.

Die Gläser werden zentriert.

Feinbearbeitung der Gläser mit viel Fingerspitzengefühl
 
An präzisen computergesteuerten Schleifautomaten werden die Gläser auf die passende Form geschliffen, gerillt und gebohrt. Ist das Glas im Automaten eingespannt, schleift dieser die exakte Form der Linsen. Die erfahrenen Optiker passen die Gläser dann optimal in die Fassung ein.
Jede Brille, die den strengen Qualitätscheck bestanden hat, liegt am nächsten Tag in der Filiale zur Abholung für Sie bereit oder wird auf dem Postweg an Sie geschickt.

Ein neues Feature haben wir auf unserer Barth Optik Internetseite eingebaut. Wer sich unter www.barthoptik.de mit seiner Kundennummer und dem Geburtsdatum einloggt, kann genau verfolgen, wo seine Brille gerade bearbeitet wird.

1 Kommentar:

Marie Donnersberg hat gesagt…

Ich bin sehr beeindruckt, welche Arbeit und auch Aufwand damit verbunden ist. Einen solchen Bericht habe ich bislang noch nicht gesehen und ich möchte Ihnen ein großes Kompliment für diesen hervorragenden Einblick machen. Wer eine Brille benötigt und aufgrund mangelnder Sehschwäche endlich gewagt hat sich ein erstes Modell anfertigen zu lassen, sollte sich diesen Artikel einmal ansehen. Dann würden viele mit Sicherheit achtsamer mit einer Brille und dem Brille tragen umgehen.

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