Donnerstag, 16. September 2010

Ich glaube meine Arme sind zu kurz...

Diese Feststellung ist meist das erste Indiz, dafür dass ein Mensch eine Lesebrille benötigt. Der Grund für den Verlust der Sehschärfe in der Nähe ist ein schleichender Alterungsprozess, welcher die Linse langsam um ihre Elastizität bringt.
Das Auge hat im jungen Alter die Fähigkeit sich durch die veränderbare Wölbung der Augenlinse auf verschiedene Sehentfernungen einzustellen. Ein Ringmuskel stellt die Linse im Auge scharf, dieser Vorgang wird auch Akkommodation genannt. Dabei bewirkt der Ringmuskel das sich die Linsenform ändert. Hat die Linse eine andere Form, ist auch Brechkraft eine andere. Bei der Akkommodation kann sich die Linse von einer elastischen Kugelform für das Sehen in der Nähe, zu einer abgeflachten Elipsenform für das Sehen in der Ferne und umgekehrt einstellen. Die kürzeste Distanz des scharfen Sehens nennt man den „Nahpunkt“, der bei Normalsichtigen etwa 10 bis 15 Zentimeter vor der Nase liegt. Mit den Jahren rückt dieser Punkt in immer weiter vom Auge weg, deshalb werden die Arme zu kurz.

Bereits ab dem zehnten Lebensjahr beginnt die Linse unlösliche Eiweiße einzulagern. Dadurch wird der weiche Linsenkern von Jahr zu Jahr zäher und die Linse kann sich bei der Akkommodation immer weniger krümmen. Etwa ab dem 40. bis 50. Lebensjahr macht sich dieser Prozess für Normalsichtige bemerkbar. Auch Menschen, die bereits in jüngeren Jahren kurzsichtig oder weitsichtig sind, bekommen eine Alterssichtigkeit. Weitsichtige Menschen bemerken diese Veränderung der Sehschärfe etwas eher als Kurzsichtige. Da bei den Menschen mit Kurzsichtigkeit der Nahpunkt näher am Auge liegt, können sie einfach ihre Fernbrille abnehmen und ohne Brille lesen.
Wenn die Altersweitsichtigkeit bereits fortgeschritten ist, benötigen schließlich alle Leser eine Lesehilfe. Die einfachste Unterstützung ist eine Lesebrille von brille-kaufen.de. Diese bestellen Sie einfach Online im Brillenshop. Ihr Nachteil dabei ist das Handling, da man sie ständig auf- und absetzten muss. Durch die Nahbrille kann man nur in einer Entfernungen von ca.40 bis 50 Zentimeter scharf sehen. Weitere Objekte erscheinen durch diese verschwommen. Eine weitaus komfortablere Lösung stellen sogenannte Mehrstärkengläser oder auch Gleitsichtgläser dar. Sie ermöglichen entspanntes Sehen in allen Entfernungen, ohne dabei die Brille wechseln zu müssen.
Maria Kapust - Augenoptikerin
 

Samstag, 11. September 2010

Augentest mit dem Smartphone?!

Es grenzt an Wahnsinn und vieles erscheint uns heute noch unvorstellbar. Dass man seine Augenstärke mit dem Smartphone messen, kann ich mir als Augenoptikermeister heute noch nicht so ganz vorstellen. Aber ich hätte auch vor 10 Jahren nicht gedacht, dass wir uns das Internet nicht mehr aus unserem Leben wegdenken können, dass wir in Bildschirme schauen, die größer als frühere Fernseher und flacher als ein Buch sind, wir mit dem Handy im Internet einkaufen oder wir Brillen über das Internet verkaufen. Also alles ist möglich. Hier habe ich schon mal einen kleine Vorgeschmack gefunden, leider nur in englisch.