Dienstag, 21. Dezember 2010

Die Arbeitsplatzbrille

Der Computer ist für viele Menschen bei ihrer täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Er ist zu einem der wichtigsten Arbeitswerkzeuge geworden.
Doch der häufige Blickwechsel zwischen dem Monitor, der Tastatur und den Arbeitsunterlagen ist anstrengend für die Augen vor allem wenn die Anpassungsfähigkeit der Augenlinse nachlässt. Ab etwa einem Alter von 40 Jahren, benötigt man eine Brille für die Nähe
Am Computer muss sich das Auge ständig auf einen Wechsel zwischen den Arbeitsentfernungen (Schreibtisch, Computer, Raum) einstellen. Das kann bei längerer Arbeit am PC zu trockenen Augen, verschwommener Sicht und Kopfschmerzen führen. Weitere Folgen können Verspannungen durch eine ungesunde und unnatürliche Sitzhaltung sein.
Spezielle Brillengläser ermöglichen ein entspanntes und ermüdungsfreies Sehen in einem Sehbereich von ca. 40cm bis etwa 1,5m. Diese Arbeitplatzgläser sind vom Aufbau ähnlich wie Gleitsichtgläser.
links gelber Bereich = Sehbereich mit einfacher Lesebrille
rechts gelber Bereich = Sehbereich mit Arbeitsplatzbrille
Beim Blick durch den oberen Teil des Glases schaut man in die „Weite“, das heißt auf den Monitor oder zum Kollegen am anderen Ende des Schreibtisches und beim Blick durch den unteren Teil kann man die Tastatur und die Arbeitsmaterialien auf dem Tisch sehen.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Gleitsichtgläsern fällt der Nahbereich bis zu viermal größer aus, weil die Entfernungen, die überbrückt werden müssen nicht so groß sind. Der Träger muss den Kopf vor dem PC weniger hin und her bewegen und kann in einer entspannten Körperhaltung am Computer arbeiten.
Der Nutzungsbereich dieser Gläser beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Arbeit am Computer. Auch beim kochen, musizieren, basteln oder heimwerken sorgen sie für einen klaren (Über-)Blick. Sehr zu empfehlen sind die Arbeitsplatzgläser in Verbindung mit einer Superentspiegelung, für ein kontrastreiches und klares Sehen.


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