Donnerstag, 30. Dezember 2010

Brillengläser mit Zylinder

Brillengläser mit einem Zylinderwert werden bei Menschen mit einer Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit, Astigmatismus) verordnet. Dabei handelt es sich um die Verformung der Hornhautoberfläche.
Normalerweise ist das Auge annähernd kugelförmig. Beim Astigmatismus sieht das Auge jedoch eher eiförmig aus. Durch diese unterschiedlichen Krümmungen wird das Licht in horizontaler Richtung anders gebrochen als in vertikaler Richtung. Ein Punkt wird nicht mehr als Punkt abgebildet, sondern als Strich.
Allgemein führt eine Hornhautverkrümmung zu Sehunschärfen in allen Entfernungen. Ohne Korrektur kann sie Kopfschmerzen und Augenbrennen auslösen, weil das Auge ständig bemüht ist das verzerrte Bild durch Anpassen der Brechkraft scharf zu stellen. Korrigieren lässt sich dieser Sehfehler mit einer Brille oder Kontaktlinsen. Mit zylindrischen oder astigmatischen Gläsern kann die Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden, damit sich alle Lichtstrahlen wieder korrekt im Brennpunkt treffen. Die Brillengläser und Linsen müssen eine genau definierte Position vor dem Auge haben. Diesen Wert findet man als Zylinder mit der dazugehörenden Achsangabe auf dem Brillenpass

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