Freitag, 15. Juni 2012

Gleitsicht - ab welchem Alter?


Im heutigen Blogbeitrag möchte ich mal nicht über den Aufbau oder technische Daten von Gleitsichtgläsern schreiben. Ich dachte, das es für alle, die sich für eine Gleitsichtbrille interessieren, hilfreich sein könnte, einige Erfahrungsberichte zu lesen. Dazu habe ich Gleitsichtbrillenträger befragt und möchte ein paar Beispiele als positives Feedback an Sie weitergeben.

Matthias S., 60.Jahre, berichtete: „Ich startete mit ca. 46-48 Jahren mit einer einfachen Lesebrille, um die +1,0 Dioptrien, da ich für das Sehen in die Ferne noch nie eine Brille benötigte. Meine Augen ließ ich  regelmäßig kontrollieren, bis meine letzte Lesebrille so +1,75 Dioptrien hatte. Ab dem 56. Lebensjahr bemerkte ich eine Unschärfe in der Ferne beim Autofahren. Nach einem Sehtest wurde eine geringe Stärke für die Ferne festgestellt und ich entschloss mich für Gleitsichtgläser, da ich keine Lust hatte ständig Fern- und Lesebrille zu wechseln. Die erste Anprobe meiner neuen Brille war zugegeben erst einmal komisch, ich hatte das Gefühl der Boden hat Stufen. Man sagte mir, dass es mit Gleitsichtgläsern eine Eingewöhnungsphase geben kann. Man müsste auch die Kopfhaltung ein wenig üben. Nach ca. einer Woche hatte ich mich an meine Gleitsichtbrille gewöhnt und alles klappte.“ 

Kerstin B., 56.Jahre, sagte: „Durch meine Kurzsichtigkeit, war ich schon immer an die Brille gewöhnt, sodass eine zusätzliche Lesestärke ab dem 45. Lebensjahr für mich nichts Außergewöhnliches wahr. Meine Fernwerte liegen um die -5.0 Dioptrien und die erste Lesestärke war +1,25 Addition (diese wird dann zur Fernstärke addiert). Die Entscheidung für Gleitsichtgläser war getroffen, und ich kam von Anfang an gut zurecht. Das heißt, ich bemerkte gar keinen Unterschied zu meiner reinen Fernbrille. Nur beim Autofahren musste ich anfänglich stärker auf die richtige Kopfhaltung achten. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Gleitsichtglastypen ausprobiert, von den ganz einfachen mit schmalem Sehbereich, über hochwertigere mit breitem Sehbereich. Dazu kann ich sagen, dass ich mit keinem der Gläser Schwierigkeiten hatte, aber das Seh-Erlebnis mit der hochwertigeren Variante einfach als angenehmer empfand.“ 

Silvia H., 53.Jahre, erzählt: „Ich bin mit -2,75 Dioptrien in die Ferne kurzsichtig. Das undeutliche Lesen in der Nähe bemerkte ich mit etwa 45 Jahren. Nachdem der Wert fürs Lesen ermittelt war (+0,75dpt Addition), wurde mir eine Gleitsichtbrille empfohlen. Der Optiker erzählte mir, das er die Gläser bei Unverträglichkeit umtauschen könne. Also ließ ich meine erste Gleitsichtbrille anfertigen und habe es nie bereut. Ich konnte keine Eingewöhnungsphase feststellen und kam gleich mit meiner Brille zurecht. Eine gute Anpassung ist natürlich auch wichtig. Ich lege Wert auf einen guten Sitz der Gleitsichtbrille, manchmal merke ich gar nicht, dass ich sie auf der Nase habe und schlafe sogar auch mal mit Brille ein... ; )“


Heike O., 46.Jahre sagte: „Meine Fernwerte liegen bei +1,50 Dioptrien und mit ca. 36. Jahren probierte ich eine Arbeitsplatzbrille, da ich Unschärfen bei der Arbeit am PC bemerkte. Ich kam super damit klar, so dass ab ca. 44 Jahren, der Umstieg zur Gleitsichtbrille für das Sehen in alle Entfernungen selbstverständlich war. Ich achtete von Anfang an auf hochwertige Gläser. Einmal lockte ein Angebot, Gläser zu einem besonders günstigen Preis zu bekommen. Der günstigere Preis beinhaltete auch, dass der Sehbereich schmaler war, als bei meiner vorherigen Brillen, aber darüber machte ich mir keine Gedanken. Fazit: Die Sicht war nicht so toll, das Bild war trichterförmig verzogen. Das soll nicht heißen, dass günstigere Gläser schlechter sind. Ich glaube wer von Anfang an die preiswertere Variante gewöhnt ist, kommt sicher auch gut damit zurecht.“


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Dienstag, 5. Juni 2012

Kunststoffgläser – Sicherheit geht vor


In der heutigen Zeit kann Kunststoffmaterial so vielseitig be- und verarbeitet werden, dass es fast für alle Bereiche rund um die Brille nutzbar ist. Kaum ein Brillenträger kann sich seine Brille noch mit mineralischen Gläsern vorstellen. Es sei denn, aus beruflichen Aspekten werden mineralische Gläser benötigt. Kunststoffgläser zählen schon zum Standard bei der Auswahl der Brillengläser, egal ob klare Brille oder bei der Sonnenbrille mit Sehstärke. Es ist unumstritten, dass Plastegläser kratzanfälliger sind als mineralische Gläser, jedoch holen Kunststoffgläser den Punktestand wieder auf, wenn es um die Bruchsicherheit und die Leichtigkeit geht. Undenkbar wäre ein Silikatglas in einer Sportbrille oder in einer Kinderbrille. Das Risiko sich an Glassplittern bei einem Sturz zu verletzen wäre hier zu hoch. Gerade für Kinder oder im Sportbereich sind Kunststoffgläser extrem wichtig. Wegen der hohen Elastizität bieten Kunststoffgläser auch mehr Stabilität. Für bestimmte Sportbrillen wird gut formbarer Kunststoff benötigt, dass ein stark gewölbtes Glas gefertigt werden kann. Auch für Nylorbrillen und rahmenlose Brillen sind Kunststoffgläser ein Muß, da schon bei der Verarbeitung das Bruchrisiko so gering wie möglich gehalten werden kann. Bei dieser Art Brillen gewinnt man mit einem dünneren Glas, dessen Brechzahl höher ist, noch mehr Stabilität.
Die Anfälligkeit für Kratzer wird durch eine Hartschicht verringert und verlängert die Haltbarkeit des Glases. Für eine noch bessere und kontrastreichere Sicht ist eine Entspiegelung zu empfehlen. Bei allen Brillen im brille-kaufen.de Online Shop sind klare oder getönte Kunststoffgläser incl. Superentspiegelung und Hartschicht im Basispaket bereits enthalten. Wenn Sie Brillenglaswerte über +/-4dpt haben, empfehlen wir das Toppaket mit dünneren Kunststoffgläsern.
Denn gute Sicht und Sicherheit sollten auf gleiche Ebene gestellt werden.