Freitag, 9. November 2012

Wenn die Augen in Rente gehen ; )

Genauso, wie unsere Haut im Alter an Elastizität verliert machen unsere Augen einen natürlichen Alterungsprozess mit. Trotz bestmöglicher Brillenkorrektion erreicht man ab einem gewissen Alter keine 100 Prozent Sehleistung mehr.
Die durchschnittliche Sehleistung eines 70-jährigen Menschen beträgt etwa 75-80 Prozent, die eines 80-jährigen noch rund 55 Prozent. - trotz Brille. 
Das kann verschiedene Ursachen haben: 
Zum Beispiel kann sich die Augenlinse eintrüben. Durch diese Trübung wird ein unscharfes Bild auf der Netzhaut abgebildet. Die Netzhaut kann man sich als Kinoleinwand vorstellen, auf die das Bild projeziert wird. Auch diese Netzhaut altert, weil auf ihr befindliche Rezeptoren (Sinnesorgane die Reize aufnehmen) absterben. Dazu kommt, dass die Pupille in ihrem Durchmesser immer kleiner wird, weil die Regenbogenhaut, welche wie die Blende eines Fotoapparates funktioniert, nicht mehr weit genug aufgeht. Durch diesen Vorgang fällt nicht mehr ausreichend Licht auf die Netzhaut. Die Dynamik, das Auge auf ein bestimmtes Bild scharf zu stellen nimmt ab. Alldem kann man nur schwer entgegen wirken. Zusätzlich können Krankheiten und die Einnahme von Medikamenten die Sehkraft negativ beeinflussen. Die Alterung kann kein Augenarzt oder Optiker stoppen. Der Augenoptiker kann Ihnen aber zusätzlich zur Brille, eine Leselupe zur Unterstützung anbieten. Verschiedene Arten von Lupen, auch mit integriertem Licht, können die Sehqualität verbessern. Wir beraten Sie gern!

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